Foto: Niels Mlynek

Konzept der Studienauszeit in Mehlem

Im Cusanushaus in Bonn-Mehlem können sich Stipendiatinnen und Stipendiaten der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk zu einer ungestörten Studienauszeit zurückziehen und – in der Villa in unmittelbarer Nähe des Rheines – konzentriert und geistlich getragen in die christliche Alltagsgestaltung des „Ora et labora“ einüben.

Die Studierenden bringen dazu ihre jeweiligen Studienprojekte mit und haben Freiraum, um zur Prüfungsvorbereitung oder zum Schreiben von Seminar- oder Abschlussarbeiten in Klausur zu gehen. Die „Ora et labora“-Tage sind nach einem einfachen Tagesrhythmus aufgebaut: An das Morgengebet um 7.30 Uhr und das anschließende Frühstück schließt sich eine vierstündige Arbeitszeit an. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einer fakultativen Pause findet die zweite Arbeitseinheit statt. Mit einer Eucharistiefeier oder einem Abendgebet um 18.00 Uhr wird die Arbeitszeit beendet und in der Ausrichtung auf den lebendigen Gott in einen weiten Horizont gestellt. Beim anschließenden Abendessen wird die abendliche Rekreation geplant: je nach Wunsch einzeln oder in der Wohngemeinschaft auf Zeit.

Das Cusanushaus bietet die Möglichkeit, strukturiert und ohne Ablenkung durch äußere Ansprüche zu arbeiten, die gegenwärtige Lebensaufgabe aufmerksam und gelassen, mit langem Atem und in heilsamer Distanz zu erfüllen und sich so in eine christliche Lebenshaltung einzuüben, die auch im Alltag zu Hause tragfähig sein kann.

Pro Jahr gibt es zehn Kurswochen, an denen jeweils 8 bis 10 Personen teilnehmen können. Außerhalb der Kurswochen steht das Cusanushaus ganzjährig für Einzelgäste zur Verfügung. Das Raumangebot umfasst einen Arbeitsraum mit bis zu 10 Plätzen (mit W-LAN), eine Kapelle, Küche, Esszimmer und Wohnraum, sechs Gästezimmer (mit Bad/WC auf der Etage) sowie die Privatwohnung des Geistlichen Rektors.


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